Quilts

Quilt „Ashleys Rosen“

Quilt Ashleys Rosen

9. Die Zwischenräume quilten

Diese Woche überlege ich mir die Gestaltung der Zwischenräume. Das erweist sich als keine leichte Aufgabe. Die Federn sollen zur Geltung kommen und der Gesamteindruck harmonisch sein.

Spontan fällt mir ein interessantes Muster ein, dass ich schon einmal gequiltet habe . Es ist für größere Flächen geeignet und begleitet meine Federn thematisch. Dieses Muster nenne ich Baumrinde. Ich finde, es hat Ähnlichkeit damit…

Mein Tipp: Falls du auch ein neues Quiltmuster verwenden möchtest, empfehle ich es auf eine Art Mustertuch auszuprobieren. Du lernst so, ob du es meisterst.

8. Spaß beim Federn quilten

Das Gestalten des Steppmusters ist, wie der Decke ein Gesicht geben. Ich finde ohne die markanten Steppnähte wirkt eine Decke roh und unfertig. Die Verwandlung in ein zauberhaftes Nähstück erreiche ich durch das Quilten.

Die Idee für die Auswahl und Anordnung der einzelnen Quiltmuster entscheide ich spontan. Oft entwickelt sich meine Gestaltung während des Nähens.

Die Federn finde ich sehr schön. Ich mag harmonische Anordnungen der Muster. Die Federn sollen trotz Stern als Mittelpunkt in der Randfläche der Decke schnell ins Auge fallen.

Der Beginn der Randfläche wird von diesem Ornament begleitet.

Mein Tipp: Wenn du das Quilten mit der Nähmaschine lernen möchtest, versuche dich an einfachen Bögen oder Ornamenten. Vielleicht hilft es dir, zuerst auf einem Blatt Papier dein Muster mit dem Bleistift so zu malen, wie du es mit der Nähmaschine nähen möchtest.

7. Beginn Quilten

Nach so langer Zeit…endlich, starte ich mit den Quiltarbeiten. Zuerst suche ich mir die Schablone mit dem passenden Muster aus.

Jetzt übertrage ich das Schablonenmuster auf den Stoff mit Hilfe eines speziellen Textilmarkers. Dieser Marker ist speziell für Quilter ein wichtiges Tool, da ich die Muster sehr gut auf den Stoff übertragen kann. Die Linien verschwinden unter Einfluss des UV-Lichtes rückstandslos und es bleibt nur die Steppung sichtbar. Einfach wunderbar.

Ich habe keine Ahnung wie lange das Quilten der gesamten Decke dauert. Die Decke hat eine Größe von ca 1,75 m x 2,35 m.

Hauptsache es bringt Spaß und Entspannung. Darauf kommt es mir im Endeffekt an. Und natürlich ein wunderschönen fertigen Quilt am Ende. Ich werde weiter berichten…

6. Das Handquilten

Die Größe (1,75 m x 2,30 m) meines Quilts holt mich ein. Es ist unmöglich den Quilt unter meiner Nähmaschine zu schieben. Ich fange fast immer in der Mitte des Quilts in Richtung Rand zu steppen an.

Nach reiflicher Überlegung entschließe ich mich zum ersten Mal das Handquilten anzuwenden. Allerdings in abgewandelter Form.

Mein Tipp: Handgequiltet wird mit kleinen Vorstichen. Diese werden auf der Vor-und Rückseite mit gleichen Abständen gearbeitet. Im Handel gibt es spezielle Handquiltnadeln und Handquiltgarn. Ich verwende das Handquiltgarn King Tut. Es besteht aus sehr langfasriger 100% ägyptische Baumwolle. Die lange Faser garantiert eine hohe Reißfestigkeit.

Mir ging es nicht um einen sichtbaren Stich. Dadurch nähte ich im Nahtschatten der einzelnen Diamanten. Ich brauchte 3 Monate, um alle Nähte mit der Hand zu quilten und vieeel Geduld. Es hat aber auch etwas total Entspannendes. Eine schöne neue Erfahrung für mich!

5. Das Quiltsandwich schichten

Bei diesem Schritt nehme ich mir besonders viel Zeit. Die Quiltvorderseite ist genäht, die Rückseite und das Volumenvlies liegt bereit.An diesem Punkt entscheidet sich, ob der Quilt sehr gut gelingt.

Zuerst lege ich die Rückseite mit der rechten Seite nach unten auf eine glatte große Fläche (bei mir ist es meist der Boden meines Nähzimmers) Nach Fixierung der Rückseitenecken mit Masking Tape auf dem Boden, lege ich das Volumenvlies glatt auf den Rückseitenstoff. Knitterfältchen oder Wellen werden nach außen ausgestrichen.

Die Quiltvorderseite lege ich mittig mit der linken Seite auf das Volumenvlies. Auftretende Falten oder Stoffwellen der aufgelegten Vorderseite streiche ich von der Mitte zu allen Seiten aus. Die Vorderseite wird faltenfrei. Wenn die Quiltvorderseite gut aufliegt, beginne ich mit dem Heften mit Fixpunkten. Wieder beginne ich mittig und arbeite mich zu den Seiten vor. Wenn doch noch Falten auftreten, schiebe ich diese so aus dem Quilt.

Mein Tipp: die Quiltrückseite an jeder Seite ca. 8 cm länger lassen als das Volumenvlies. Es ist möglich diese Überlänge an den Seiten auf die Quiltvorderseite umzuschlagen und damit einen schönen Randabschluss zu schaffen.

4. Das Top ist fertig

Als Top bezeichnet man die Oberseite des Quilts. Gelingt das Top, wird der Quilt wunderbar. Ich nehme mir viel Zeit für das Nähen des Tops. Hauptsache es entspricht meinen Vorstellungen.

Mein Top ist nicht perfekt. Die Verbindung vom Stern zum grauen Unistoff hat etwas zuviel Weite. Das passiert leicht, wenn der  Fadenlauf schräg ist und damit der Stoff etwas dehnbarer ist als bei Nähten mit  geradem Fadenlauf. 

3. Das Zusammennähen

Die einzelnen Diamanten nähe ich zu Streifen zusammen. Die verschiedenen Streifen füge ich danach zusammen. Dabei achte ich darauf, dass die Nähte genau aufeinander treffen. Jede Naht bügel ich auseinander. Das erleichtert die Passgenauigkeit für die folgenden Nähschritte.

Mein Tipp: Ob Du die Nähte zu einer Seite oder auseinander zu bügelt, ist allein Deine Entscheidung. Es gibt da keine starre Regel. Ich finde, es kommt auf das Nähprojekt an. Bei manchen Decken sieht es besser aus, wenn die Nähte auseinander gebügelt werden.

2. Die Mustergestaltung

Hier ist zu sehen, wie die einzelnen Diamanten nur gelegt sind. Immer wieder tausche ich einzelne Teile aus, bis sich das Muster abwechslungsreicher und interessanter ergibt. Auch die Farbkombinationen kann ich so besser abstimmen. Ich lege solange neue Muster um, bis ich mit der Spannung und Harmonie des Musters zufrieden bin.

Planung der Anordnung der Diamanten

Nun beginne ich einzelne Reihen der Diamanten zusammen zu nähen. Wichtig ist das Bügeln der Nähte, damit die aufeinander treffenden Nähte später genau passen.

Nun nehme ich die Stoffauswahl vor. Dabei achte ich darauf, dass ich durch verschieden große Muster auf dem Stoff Spannung erzeuge. Ich kombiniere daher z.B. großblumige Stoffe mit kleinblumigen Stoffen und unbedingt immer Unistoffe. Gern verwende ich auch falsche Unistoffe. Diese wirken nicht so langweilig, gerade wenn größere Flächen Unifarben geplant sind.

Mein Tipp: Unter falsche Unistoffe versteht man nahezu einfarbige Stoffe, die marmoriert, schattiert oder fein in sich gemustert sind.

1. Neues Projekt

Ich bin so aufgeregt. Seit einigen Wochen beschäftigen mich die Vorplanungen zu einem neuen Projekt. Es soll ein neuer Quilt entstehen.

Dabei habe ich überlegt, ob es Dir als Leser meines Blogs hilft, die schrittweise Entstehung dieses Quilts mitzuverfolgen. Vielleicht ist dieses Tutorial ein Anreiz für Dich, selbst eine Patchworkdecke oder einen Quilt zu nähen.

Zuerst überlege ich, für welche Person und Zweck ich den Quilt plane. Soll der Quilt als Tagesdecke, Bettüberwurf oder Wandbehang verwendet werden.

Welche Farben passen zum dem jeweiligen Wohnumfeld oder hat die Person Lieblingsfarben? Genau darin liegt der Reiz, ich beschäftige mich intensiv mit dieser Person. Und dadurch wird dieser Quilt ein so persönliches Geschenk.

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